Immer alles

Wettbewerb: »Green Greenberg«

  • Von Egon Günther
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Regisseur Noah Baumbach hat sich vorgewagt auf ein Gebiet, das ungefähr das Gegenteil ist von solchen auftrumpfenden Filmen wie »Shutter Island«. In dem einen triumphiert die hochgestochene Machart des, sagen wir mal, Groß-Kinos, im anderen geht es um nicht viel. Aber das mit zunehmender Wucht nach trägem Anfang. Es geht ums Leben oder Überleben der sogenannten kleinen Leute halbwegs in Würde.

Die Protagonisten, für die der Name »Greenberg« als Titel herhält, haben nichts Besonderes an sich, sie leisten nichts Außergewöhnliches, sie leben. Arm. Ärmlich geht's zu. Ihre Sprache ist die der kleinen Leute. Juden vielleicht, es wird sehr nebenbei erwähnt, es spielt keine Rolle, und sie sind, selber verletzt, bereit, andere zu verletzen. Verletzte Menschen verletzen andere, wird einmal gesagt. Unterschicht. Das ist ein hartes Wort.

Baumbachs Film handelt von den Unterschichten. Die fixierten Kerle, die schlagartigsten Frauen, ganze Kerle ebe...


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