Bürgerinnen statt Migrantinnen

Diskussion zur gesellschaftlichen Teilhabe von Zuwanderinnen

  • Von Antje Stiebitz
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Sie werden als Türkinnen, Gastarbeiterinnen oder Migrantinnen bezeichnet. Aber Frauen mit Zuwanderungsgeschichte wollen als Bürgerinnen wahrgenommen werden, so das Fazit einer Diskussion zum Internationalen Frauentag, die am Freitag in Berlin stattfand.

Schön wäre es, wünscht sich Aydan Özoguz, Abgeordnete für die SPD im Deutschen Bundestag, wenn das Wort Migrant nicht mehr nötig wäre. Eren Ünsal, Leiterin der Landesstelle für Gleichbehandlung in Berlin, erklärt: »Ausschlaggebend ist, ob eine Person diese Worte gebraucht, um mich auszuschließen oder um mit mir zusammenzuarbeiten.«

Özoguz, Ünsal, Maria Macher, Projektleiterin der »Stadtteilmütter in Neukölln«, die Psychologin und Autorin Lale Akgün und Dilek Kolat, SPD-Bundestagsabgeordnete, diskutierten am Freitagabend in der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Internationalen Frauentag. Unter dem Motto »Schwestern zur Sonne, zur Gleichheit … zur Integration« tauschten sie sich über Er...


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