Tornado forderte Todesopfer

Bei einem Gewittersturm wird sechsjähriges Mädchen in Großenhain vom Baum erschlagen

Ein Tornado hat am Pfingstmontag in Sachsen erhebliche Verwüstungen hinterlassen und ein Todesopfer gefordert. In Großenhain (Landkreis Meißen) starb ein sechsjähriges Mädchen. Es hatte in einem Auto gesessen, auf das ein Baum fiel. Allein in Großenhain wurden knapp 40 Menschen verletzt. Nach einer Schätzung des Deutschen Wetterdienstes wütete der Tornado auf einer Strecke von 80 bis 100 Kilometern. »Das wäre eine der längsten Tornadospuren, die es je in Deutschland gab«, hieß es.

Großenhains Oberbürgermeister Burkhard Müller (CDU) bilanzierte am Dienstag eine »Schneise der Verwüstung« in seiner Stadt. Es werde Wochen dauern, bis alle Sc...


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