Kleingärtner weichen der Stadtautobahn

Senat schließt Vereinbarung über Entschädigung / 80 Prozent aller Berliner Anlagen dauerhaft gesichert

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Sie heißen »Sommerfreude«, »Weißer Stern«, »Heinrichs Ruh« oder »Zur Rose«, doch mit Ruhe oder Sommerfreuden ist es hier bald vorbei: Den Pächtern der Neuköllner Kleingartenanlagen entlang der geplanten Trasse der Stadtautobahn A 100 nach Treptow wurde bereits gekündigt. Von 315 Betroffenen seien bereits mit 291 Aufhebungsvereinbarungen geschlossen worden, sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern im Stadtentwicklungsausschuss.

Der Antrag der Grünen, keine vollendeten Tatsachen zu schaffen und die Kündigungen nicht vor Ende des Planfeststellungsverfahrens auszusprechen, ging somit ins Leere und fand ohnehin keine Mehrheit. Laut Junge-Reyer wurden die Vereinbarungen »vorfristig« abgeschlossen, um die Kleingärtner vor finanziellen Lasten zu schützen: Wäre die Künd...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.