Perspektiven autonomer Politik

Lesebuch zum aktuellen Stand der Bewegung

  • Von Niels Seibert
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Autonome gibt es in der Bundesrepublik seit etwa 30 Jahren. Ein Parteiprogramm oder Mitgliederlisten hatten sie nie. Die Bewegung zählt zum undogmatischen, fundamentaloppositionellen Teil der Linken und hat deswegen öffentliche Präsenz erlangt.

Schlicht mit »Autonome und antiimperialistische Gruppen« waren in den 1980er Jahren zahlreiche Aufrufe unterzeichnet und das hieß für viele: Meine Leute werden dort sein, da komme ich auch hin. Obwohl man auch vehement miteinander stritt, ging man gemeinsam beispielsweise gegen den Besuch von US-Präsident Ronald Reagan 1982 oder die IWF- und Weltbanktagung 1988 in Westberlin auf die Straße, meist ergänzt durch ein militantes Begleitprogramm.

Während heute kein Flugblatt mehr mit »antiimperialistische Gruppen« unterzeichnet ist, gibt es nach wie vor Personen und Zusammenschlüsse, die sich als autonom bezeichen. Einige von ihnen und andere radikale Linke interviewte die Herausgebergruppe ak wantok.

Teilbereichskämpfe

In ihrem Buch »Perspektiven autonomer Politik« dokumentiert sie diese Gespräche mit Experten autonomer Themenfelder wie Freiräume, Geschlechterverhältnisse, Antifa, soziale Frage oder Ökologie. D...


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