Etwas weniger Sozialabbau

Bundesbauministerium nimmt geplante Kürzungen beim Wohngeld teilweise zurück

  • Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Kommando zurück! Wie am Donnerstag bekannt wurde, soll das Wohngeld weniger stark gekürzt werden als bislang geplant. Dafür bekräftigte das zuständige Bundesbauministerium seine Absicht, den Heizkostenzuschuss für Geringverdiener komplett zu streichen.

»Das Wohngeld dient der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens«, heißt es unmissverständlich im Wohngeld-Gesetz. Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbundes erhalten derzeit rund 800 000 Geringverdiener und Kleinrentner den staatlichen Zuschuss. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich dabei nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder, der Miethöhe und dem Gesamteinkommen. Durchschnittlich zahlt Vater Staat 142 Euro Wohngeld pro bedürftigem Haushalt. Gerade weil der Bund den sozialen Wohnungsbau vernachlässigt, während die Mieten steigen und immer mehr Menschen als Billiglöhner arbeiten, ist der Zuschuss für viele von enormer Bedeutung.

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