Polizei will Blockaden räumen

Antifaschisten mobilisieren gegen »Nationalen Antikriegstag« der Neonazis in Dortmund

  • Von Markus Bernhard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Jahren gilt die Ruhrgebietsmetropole Dortmund als die bundesweit unangefochtene Hochburg neofaschistischer »Autonomer Nationalisten«. Seit 2000 wurden vier Menschen – darunter drei Polizeibeamte – von Neonazis ermordet. Für den 4. September mobilisieren die äußerst gewaltbereiten Rechtsextremen bereits zum 6. Mal in Folge europaweit zu einem so genannten »Nationalen Antikriegstag« nach Dortmund. Dazu werden bis zu 2000 Teilnehmer erwartet.

Knapp drei Wochen vor dem neuerlichen Nazigroßevent schaukelt sich die Stimmung zwischen den Dortmunder Nazikadern und Antifaschisten zunehmend hoch. So wurde der Dortmunder Antifaschist Thomas M., der zu bürgerschaftlichem Engagement gegen den »Nationalen Antikriegstag« aufruft, vor einer Woche von zwei Rechtsextremen überfallen und mit einem Messer bedroht. Die beiden mit Sturmhauben maskierten Männer drohten, den 49-Jährigen »kaltzumachen«, sollte er seine antifaschistischen Aktivi...


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