Wie Strandgut

Berliner Büchertisch will Kinder fürs Lesen begeistern

  • Von Oliver Matz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Versteckt in einem Kreuzberger Hinterhof befindet sich ein außergewöhnlicher Buchladen, der sich sowohl durch seine kulturellen Initiativen als auch seine sozialen Strukturen von anderen unterscheidet. Etwas unscheinbar steht das orangefarbene Schild vor der Einfahrt des Mehringdamms 51: Berliner Büchertisch, zweiter Hinterhof, geöffnet 9 bis 20 Uhr, steht da. Wer dem Hinweis folgt, gelangt in einen 180 Quadratmeter großen Laden, wo ihn vier Meter hohe Regale, gefüllt mit rund 40 000 nach Themengebieten wohl sortierten Büchern in Empfang nehmen.

Es herrscht eine geschäftige Atmosphäre. Männer und Frauen sind permanent mit dem Transport von Bücherkisten beschäftigt. Hängt die Existenz des Büchertisches doch vom Eingang der Bücherspenden ab, die Institutionen oder auch Privatpersonen dem Laden machen. Ein weißer Lieferwagen steht zur Verfügung, um die Spenden kostenlos abzuholen.

Verkauft werden nur gebrauchte Bücher. So ist der Bücherti...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.