Neue Hoffnung mit neuem Präsidenten

Mike Peters gewählt

  • Von Matthias Koch
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.
Nach der Mitgliederversammlung des BFC Dynamo am Freitag steht der seit dem 1. November 2001 in der Insolvenz befindliche DDR-Rekordmeister (zehn Mal Meister) offenbar vor einer besseren Zukunft. Im Verlauf der fast dreistündigen Versammlung, auf der es sachlich zuging, votierten 171 stimmberechtigte Mitglieder einstimmig für die sich ohne Konkurrenz zur Wahl stellenden vier Präsidiums-Kandidaten. Neuer Präsident wurde Mike Peters (Foto: Koch). Der 30-jährige ist seit März 2000 Vereinsmitglied und Inhaber einer Personal-Dienstleistungs-Firma, die eigenen Angaben zufolge jährlich rund 2,5 Millionen Euro umsetzt. Als Vizepräsidenten wurden Dirk Fischer (33, Kommunikations-Disigner) und Axel Kusch (38, Servicetechniker) gewählt. Schatzmeister ist Sven Radicke (34, Elektriker). Das neue Präsidium will in Kürze rund 100000 Euro für die Erstellung des Insolvenzplanes zur Tilgung von Verbindlichkeiten aus Arbeitsverträgen bereitstellen. Zahlreiche Fans hatten etliche finanzielle Verzichtserklärungen eingetrieben und selbst 13800 Euro gespendet. Zwei Ziele rückte das neue Präsidium ins Zentrum: erstens in naher Zukunft schuldenfrei zu sein, und zweitens nach dem seit November feststehenden Zwangsabstieg aus der NOFV-Oberliga Nord in die Verbandsliga (5. Spielklasse) bis zum 30. Juni 2002 eine »aufstiegsfähige Mannschaft« auf die Beine zu stellen. Der 30-jährige frühere BFC-Spieler Dirk Vollmar übernimmt auf ehrenamtlicher Basis das Traineramt. Co-Trainer soll die Dynamo-Torwartlegende Bodo Rudwaleit werden. Mit einem Etat von rund 127000 Euro zur Absicherung der Spieler- und Trainergehälter und einem erwarteten Zuschauerschnitt von 300 Fans wol...

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