Sonnenenergie hilft selbst gegen knurrende Mägen

Ein Solarkocher aus einer Berufsschule in Altötting hat sich zum Exportschlager entwickelt

  • Von Leonhard F. Seidl
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ob Asien, Lateinamerika oder Afrika: Holz ist ein kostbares Gut. Sonne gibt es dagegen im Überfluss. Auch deswegen hat eine Berufsschule in Oberbayern einen Solarkocher entwickelt.

Solarkocher der eg-solar erfreuen sich wie hier in Simbabwe großer Beliebtheit im sonnenreichen Süden.

Die Handlungsmaxime ist älter als der Solarkocher: »Helfen statt haben« wurde 1978 die Peruhilfe getauft, die von dem Lehrer Nikolaus Himmelstoß und Schülern der Staatlichen Berufsschule Altötting ins Leben gerufen wurde. Die Geburtsstunde der EntwicklungshilfeGruppe (EG)-Solar und des ersten Solarkochers war 1993. Der Kocher hat mittlerweile in vielen Ländern des Südens Verbreitung gefunden. Auch ein Solarkochtopf und Solarkühlschrank wurden zwischenzeitlich entwickelt.

Entstanden ist die Idee aus der Grundüberlegung heraus, so der Verein, dass laut der Nichtregierungsorganisation Welthungerhilfe circa 2 Milliarden Menschen mit Brennholz kochen. Davon benötigt jeder Mensch jährlich 500-700 Kilogramm Feuerholz, oder im gleichen Umfang fossile Brennstoffe. Da aber in vielen Ländern nur noch wenig oder kein Holz durch die fortschreitende Abholzung verfügbar ist, wird dies für die Menschen zum Problem. Und für die Natur: Bodenerosion und ...


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