SOS für Menschenrechte

Neues mobiles Stück beim GRIPS Theater und Kampagne für Flüchtlinge gestartet

  • Von Uta Herrmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Kerim, Jamila und Naisha (v.l.)

Das Bühnenbild im GRIPS Theater Mitte im Podewil in der Klosterstraße erinnert an Urlaub – Sonnenschirm und Liegestühle auf einem Bootssteg. Doch der Schein trügt. Hier im Mittelmeer, wenige Kilometer vom Ziel Europa entfernt, geht es um Flucht, um Bleiberecht, Überleben, um Kinder- und Menschenrechte. Im Stück von Susanne Lipp kreuzen sich die Wege von Jamila, Naisha und Kerim. Die drei Jugendlichen sind auf einer langen und gefährlichen Reise nach Europa. Die 13jährige Jamila wuchs in Potsdam auf und wurde nach Ghana abgeschoben. »Sie ist eine Weggeworfene«, wie die Ghanaerin Naisha sagt, die in Deutschland studieren und arbeiten möchte. Kerim ist auf der Flucht vor dem Krieg in Afghanistan. Die Fluchtgründe der Drei sind so unterschiedlich wie sie selbst, ihr Ziel jedoch ist dasselbe: Europa. Aber dieses Europa öffnet nicht für jeden seine Grenzen.

»Das Stück ist so authentisch, weil es aus den Gesprächen mit jungen Flüchtling...


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