Bleibt uns nur die Flucht ins All?

Astrophysiker Stephen Hawking bringt eine alte Zukunftsvision in die Diskussion

  • Dieter B. Herrmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn es irgendwo ungemütlich wird, dann verlässt man – wenn möglich – den Ort des bedrohlichen Geschehens. Das könnte nach Meinung von Experten der gesamten Menschheit als Schicksal bevorstehen. Von einer globalen Emigration ist die Rede – weg von der Erde und hinaus in die Weiten des Alls. So verkündete der berühmte britische Astrophysiker Stephen Hawking erst unlängst über die Internetplattform »Big Think«, dass der Menschheit nicht mehr viel Zeit bleibe, um sich auf ein Verlassen des Heimatplaneten Erde vorzubereiten, der immer unbewohnbarer werde.

Solche Ideen sind jedoch keineswegs neu. So vertrat beispielsweise der russische Raumfahrt-Pionier Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski (1857-1935) bereits vor über 100 Jahren die Auffassung: »Die Menschheit wird nicht ewig auf der Erde bleiben, sondern, im Jagen nach Licht und Raum, ... sich den ganzen Raum rings um die Sonne zu eigen machen.« Und 1929 schlug der namhafte...


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