2011 sollen »Produktbeschreibungen« den Sparern helfen

Beipackzettel für Bankkunden

Das kommende Jahr bringt nur eine wichtige Änderung für Bankkunden: Sparkassen und Banken müssen zukünftig ihren Finanzprodukten einen Beipackzettel beilegen.

Drei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise sollen Bankkunden besser vor riskanten Finanzprodukten geschützt werden. Zu jedem Anlageprodukt muss die Bank künftig einen »Beipackzettel« an den Kunden übergeben. Risiken und Renditen müssen darin eindeutig benannt werden.

Verbraucherschützer kritisieren seit langem, dass Banken ihre Gebühren und Provisionen verstecken und außerdem Kunden im Unklaren lassen, welche Risiken mit dem Kauf eines Finanzproduktes verbunden sind.

Nach wie vor werden Kleinanleger mit satten Renditeversprechen geködert. Doch dass bei etlichen Produkten auch ein Verlust des angesparten Geldes droht, wird allenfalls kurz von manchem Berater erwähnt.

Das soll sich 2011 ändern: Ein Produktinformationsblatt soll ab dem Frühjahr für eine bessere Aufklärung der Anleger sorgen. »Das Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes ist ein weiterer, wichtiger Schritt für eine neue Qualität des Verbraucherschutzes bei Finanzdienstleistun...


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