US-Regierung macht Kasse

Beteiligungen an geretteten Konzernen werden nach und nach verkauft

  • Von Daniel Schnettler (dpa), New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der US-Steuerzahler musste in der Krise etliche Finanzkonzerne und Autobauer vor dem Untergang bewahren. Jetzt trennt sich der Staat nach und nach von seinen Beteiligungen. Deutschland ist da weniger weit.

Was für ein Comeback: Vor zwei Jahren war die US-Großbank Citigroup fast pleite, jetzt ist sie 129 Milliarden Dollar wert. Im vergangenen Jahr wäre der führende US- Autobauer General Motors beinahe umgekippt, heute taxieren ihn die Börsianer auf 52 Milliarden Dollar. In beiden Fällen war die Regierung den in Not geratenen Unternehmen zur Seite gesprungen – eine Hilfe, die sich nun auszahlt.

Stück für Stück zieht sich Washington als Großaktionär zurück. Die Anteilsverkäufe kommen der Staatskasse zugute, die in der Finanz- und der Wirtschaftskrise so sehr geschröpft wurde. In dieser Woche ging die Citigroup wieder komplett in private Hände über. Und weil sich der Aktienkurs seit den düsteren Tagen merklich erholt hat, bekommt der Steuerzahler mehr Geld zurück, als er investierte hatte. Auf 12 Milliarden Dollar bezifferte der Ministerialbeamte Tim Massad den Profit aus der Rettungsaktion. Bei der Opel-Mutter General Motors, wo der S...


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