Das Recht zu gehen – und zu bleiben

Antirassismus-Aktivisten aus Europa und Afrika ziehen von Mali nach Senegal zum Weltsozialforum

Für Bewegungsfreiheit und gegen die Abschottung Europas findet Ende Januar eine Karawane von Mali nach Senegal statt. Rund 250 Aktivistinnen und Aktivisten aus Europa und Afrika machen mit.

Dreißig Leute sitzen in einem Raum im Erdgeschoss einer Bremer Kommune. Einige haben trotz reichlich Kaffee bereits müde Augen, andere rutschen ungeduldig auf ihrem Stuhl hin und her. Die Redeliste ist noch lang. Es ist das letzte gemeinsame Treffen, bevor sich rund 50 Aktivistinnen und Aktivisten aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden Ende Januar Richtung Bamako in Mali aufmachen. Dort werden sie auf rund 200 westafrikanische AktivistInnen treffen, um gemeinsam eine Karawane zu bilden, die in Richtung Senegal und schließlich zum Weltsozialforum ziehen wird. Die inhaltlichen Diskussionen sind bitter nötig und die Logistik des Projekts ist komplex. Geredet wird bis tief in die Nacht, zum Weiterdiskutieren nach dem Treffen ist der Mailverteiler da.

Ein »Neuer Internationalismus« stehe auf dem Programm, erläutert Dieter Behr, der aus Wien angereist ist. Er ist in verschiedenen globalisierungskritischen und antirassistischen Zusa...


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