Keine schnelle Einigung im öffentlichen Dienst

Länder legen kein Angebot im Tarifkonflikt vor / Warnstreiks werden wahrscheinlicher

Die Tarifverhandlungen für die Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder kommen nicht voran. Die Arbeitgeber legten bis zum Donnerstagnachmittag kein Angebot vor, verlautete aus Verhandlungskreisen. Am Morgen hatte in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde begonnen, die bis zum Freitag angesetzt ist.

Potsdam (dpa/ND). Krankenschwestern, Straßenwärter und angestellte Lehrer müssen sich weiter gedulden: Ein Tarifabschluss für die Angestellten der Bundesländer ist in weiter Ferne. Gewerkschaften und Arbeitgeber kamen am Donnerstag bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst nicht weiter. Die Gewerkschaften fordern ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von drei Prozent für die rund 600 000 Angestellten. Die Arbeitgeber legten am Donnerstag kein Angebot vor. Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam soll bis zum heutigen Freitag dauern.

Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), sagte in Potsdam: »Die Gewerkschaftsforderungen 50 Euro und 3 Prozent sind beide für sich genommen schon zu viel. Beides zusammen geht gar nicht.« Auf die Frage, ob er ein Angebot machen werde, sagte Möllring: »Die Gewerkschaft muss erstmal aus ihrem Wolkenkuckucksheim zurück auf den Teppich kommen. Und ...


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