US-Kriegsschiffe vor Libyen

Pentagon: »Eine ganze Menge Optionen und Notfallpläne« / Über 150.000 Flüchtlinge

Im Pentagon sind Militärstrategen bereits mit Planspielen für eine Flugverbotszone in Libyen beschäftigt. Offiziell wiegeln die US-Militärs indes ab.

Washington/Tripolis (Agenturen/ ND). Zwei US-Kriegsschiffe mit Hunderten Soldaten an Bord passierten den Suezkanal und trafen im Mittelmeer ein, um sich vor der libyschen Küste zu positionieren. Auch ein kanadisches Kampfschiff sollte sich auf den Weg nach Libyen machen, um nach Darstellung der Regierung in Ottawa Flüchtlinge aufzunehmen.

Kurs auf Libyen nahm unter anderem das Kampfschiff »USS Kearsarge«. Auf dem Kriegsschiff ist eine Helikopter-Staffel stationiert, außerdem verfügt es über medizinische Einrichtungen, so dass es für militärische und humanitäre Zwecke eingesetzt werden kann. Die Entsendung der »USS Kearsarge« dürfe nicht als leere Drohung betrachtet werden, hieß es aus Regierungskreisen. Der US-Senat verabschiedete symbolisch eine Resolution, in der er den UNO-Sicherheitsrat aufrief, eine Flugverbotszone gegen Libyen in Betracht zu ziehen.

Doch die offiziellen Äußerungen sind vorsichtig. Zwar gebe es »eine ganze Menge O...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.

0
Beiträge gelesen

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und kaufe eine virtuelle Ausgabe des »nd«

0
Beiträge auf nd-aktuell gelesen

Hilf mit, die Seiten zu füllen!

Zahlungsmethode