Gegen den Jargon der Verachtung

Heute startet die Linke Medienakademie für Journalismus, Medienkompetenz und Bürgermedien

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Urahn oder künftiger Kommunikationsrebell?

Nein, der Rockstar der linken Internetgemeinde, Wikileaks-Macher Julian Assange, wird nicht auftreten. Er sitzt in London fest. Dabei wäre sein Erscheinen gerade aus diesem Grunde Beleg für die Aktualität des Mottos »Grenzenlos« der 8. Linken Medienakademie für Journalismus, Medienkompetenz und Bürgermedien (LiMA). Der alternative Kongress wird heute eröffnet – und ist laut Initiatoren mit 950 Teilnehmern im letzten Jahr einer der größten seiner Art in Deutschland. Bis 13. März werden die künftigen Verbreiter der Gegenöffentlichkeit den Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) mit »(Weiter)Bildung, Networking und Debatten« füllen, so eine LiMA-Ankündigung. Und mit Daniel Domscheidt-Berg präsentieren die linken Medienmacher immerhin den Ex-Partner und jetzigen Widerpart von Assange mit dessen Vortrag »Wie leakt es sich richtig?«.

Das wahre Kapital der LiMA sind jedoch nicht die prominenten Dozenten, so...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.