Grünpflege auf Sparflamme

Auslaufen von Arbeitsmarktfördermaßnahmen führt in Marzahn-Hellersdorf zu großen Problemen

  • Von Klaus Teßmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Marzahn-Hellersdorf steht, was das Stadtgrün angeht, an dritter Stelle in Berlin.

Die Veränderungen bei der Arbeitsförderung haben nicht nur Auswirkungen auf die Infrastruktur im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Sie betreffen auch die Arbeit im Natur- und Grünflächenamt. Der Bezirk rühmt sich gern seiner vielen Grünanlagen und verweist voller Stolz darauf, dass er an dritter Stelle hinter Pankow und Treptow-Köpenick liegt. Rund 20 Prozent des Bezirks sind grün (im Berliner Durchschnitt sind es nur 14,9 Prozent). Dazu gehören das Wuhletal mit seinem 19 Kilometer langen Wanderweg, die Hönower Weiherkette und schließlich laden die Kaulsdorfer Seen zur Erholung ein. Außerdem gibt es noch drei historisch bedeutsame Parkanlagen: den Gutspark Mahlsdorf, den Schlosspark Biesdorf und die Anlage am Griesinger Krankenhaus.

Doch die Schönheit dieser Flecken ist in Gefahr, denn der Bezirk sieht keine Möglichkeit mehr, seine Grünflächen ausreichend zu pflegen. Denn für die Pflege der rund 1280 Hektar Grünfläche stehen nur noch 107 fest...


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