Neue Partner in Nordafrika

Friedrich-Naumann-Stiftung knüpft Kontakte nach Ägypten und Tunesien

  • Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung intensiviert in Tunesien und Ägypten ihre Beziehungen zu an den Revolutionen beteiligten liberalen Kräften. Während bei Wirtschaftsthemen weitgehend Übereinstimmung herrscht, übte der Parteichef der ägyptischen Liberalen indirekt Kritik an Deutschlands Libyen-Politik.

Nach dem Sturz ihrer Regierungen befinden sich Ägypten und Tunesien derzeit in einer Übergangsphase auf dem Weg zu demokratischen Wahlen und neuen Verfassungen. In dieser Umbruchsphase sind deutsche Außenpolitiker auf der Suche nach neuen Partnern in der Region. Eine wichtige Rolle spielt dabei die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung. Sie intensivierte ihre Kontakte zur ägyptischen Demokratischen Frontpartei, die laut Naumann-Stiftung an der Revolution maßgeblich beteiligt war, und unterstützte in Tunis den Aufbau eines ihr nahe stehenden politischen Forschungsinstituts, des Arab Policy Institute.

Vertreter dieser Einrichtungen kamen am Mittwochabend zu einer Diskussionsveranstaltung in die Berliner Bundesparteizentrale der FDP. Zu Beginn erklärte Werner Hoyer, Staatsminister im Auswärtigen Amt, die Entwicklung von Demokratie und Marktwirtschaft in Nordafrika sei für Deutschland und die Europäische Union von fundamentalem Interesse....


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