»Aktiv im Alter« abgehakt

Programm des Bundes endete nach eineinhalb Jahren

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Aktivierende Bewegungsplätze gibt es auch in Hannover.

Auch die Bundesregierung hat erkannt, dass die Fähigkeiten und Erfahrungen älterer Menschen in unserer Gesellschaft oft unterschätzt werden. Um die »Potenziale«, wie sie das Bundesfamilienministerium nennt, von Menschen ab dem 50. Lebensjahr besser zu nutzen, werden auch die Kommunen in die Verantwortung genommen. So sollten sie etwa in dem Programm »Aktiv im Alter« ein »Leitbild des aktiven Alterns« entwickeln. Dabei wurden deutschlandweit 175 Gemeinden und Bezirke für eineinhalb Jahre finanziell unterstützt. Im November endete das Programm. Doch was hat es in den Kommunen bewirkt?

In Berlin haben fünf der zwölf Bezirke an »Aktiv im Alter« teilgenommen. Zur Überraschung waren es nicht die Stadtteile mit den meisten älteren Menschen in der Berliner Bevölkerung. Zwar war Treptow-Köpenick, wo fast 25 Prozent der Einwohner 65 Jahre und älter sind, vertreten. Doch auch Mitte mit dem prozentual geringsten Anteil (14 Prozent) älterer Mens...


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