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Platzregen am 1. Mai gewünscht

  • Lesedauer: 1 Min.

(dpa). Nach Innensenator Ehrhart Körting rechnet jetzt auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (beide SPD) mit Krawallen am 1. Mai. »Es ist wirklich eine fatale Situation, dass hier Chaoten diesen eigentlichen Tag der Arbeit missbrauchen für gewalttätige Auseinandersetzungen«, sagte Wowereit am Freitag dem Radiosender 104.6 RTL. Er betonte aber, dass die Berliner Polizei vorbereitet sei. Rund um den 1. Mai werde man »mit einem massiven Polizeiaufgebot präsent sein und versuchen, jede Form von Gewalt im Keim zu ersticken«.

Körting wünschte sich in einem Interview der »Berliner Zeitung« einen heftigen Platzregen für den Abend des 1. Mai in Kreuzberg. Das wäre gesünder für Polizei und Demonstranten. Er rechne aber damit, dass es Versuche geben werde, bei oder nach der abendlichen Demonstration zu randalieren. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, forderte auch die Linkspartei auf, sich klar von Gewalt zu distanzieren.

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