Scharfe Sachen aus Peickwitz

Im Süden Brandenburgs betreibt die frühere Industriekauffrau Christina Krause eine Schleiferei

  • Von Daniela Kühn, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Stumpfe Messer sind Christina Krause aus Peickwitz in Brandenburg ein Gräuel. Täglich hantiert die Metallschleiferin mit scharfen Gegenständen. Schwere Verletzungen blieben ihr bisher erspart.

Senftenberg. Wenn Christina Krause Schutzbrille und Gehörschutz aufsetzt, wird aus ihr ein hochkonzentrierter Profi. Die 58-jährige Brandenburgerin lässt Maschinen aufheulen und Funken sprühen. Als vermutlich einzige Metallschleiferin in der Region sorgt sie für scharfe Messer und Sägeblätter bei Kunden vor allem in Südbrandenburg und Nordsachsen. Die Handwerkerfrau und ihr Mann Wolf-Rüdiger haben in Peickwitz eine Garage zur Werkstatt umgebaut. Dort macht die zierliche Frau auch stumpfe Scheren, Äxte und Fleischwolfsätze wieder scharf und spitz.

In mehr als 20 Kisten stapeln sich die Werkzeuge. »Jede Kiste steht für eine Annahmestelle«, erzählt Wolf-Rüdiger Krause. Der 67-Jährige ist wöchentlich in etlichen Orten zwischen Spreewald und Spremberg in Brandenburg und dem sächsischen Lauta unterwegs, um Stumpfes abzuholen und es geschliffen wieder abzuliefern.

Mit einer Annahmestelle in Cottbus hat der »Schärfdienst für Handwerk, Haus, Hof ...


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