Inszenierter GAU am Rollfeld

Am Flughafen Schönefeld wurden Katastrophenübungen abgehalten

  • Von Stefan Engelbrecht, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es knallt laut am östlichen Ende des Flughafens Schönefeld. Dann steigt dicker schwarzer Rauch von den Trümmern des Passagierflugzeuges auf und zieht über die nahe Autobahn A 113. Ein qualmender Tanklaster steht quer zur Landebahn, Überlebende irren orientierungslos herum und schreien um Hilfe. Ein Szenario wie aus einem Hollywood-Thriller – auch hier zum Glück alles nur gestellt für eine Großübung auf dem alten Flughafen Schönefeld.

Rund 650 Helfer wurden alarmiert, 70 Statisten und mehrere Dummys spielten die verletzten oder getöteten Opfer. Nachgestellt wurde ein Zwischenfall auf einem Flug von München nach Hamburg. Der Pilot meldet eine Rauchentwicklung im Cockpit und muss in Schönefeld notlanden. Während der Landung kollidiert das Flugzeug aber mit einem Tanklaster, der fatalerweise die Landebahn kreuzt. Der Jet zerbricht in drei Teile und fängt Feuer.

Nach einer gefühlten Ewigkeit – in Wirklichkeit si...


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