Förderschulen: LINKE rügt SPD

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Potsdam (dpa). Die Linksfraktion im Landtag kritisierte den Umgang des SPD-geführten Bildungsministeriums mit den Förderschulen. Zwar sei der angestrebte gemeinsame Unterricht lernbehinderter und nichtbehinderter Kinder – die Inklusion – wünschenswert. Hier sollte man aber nicht die Schließung von Förderschulen an den Anfang stellen, sagte die Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser gestern. Die Unruhe Betroffener sei verständlich. Kaiser appellierte, bei der Inklusion den Reset-Knopf zu drücken.

Von 2019 an sollen alle Kinder gemeinsam lernen. Vom Schuljahr 2013/14 an sollen die Grundschulen in der Lage sein, jedes Kind mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkten aufzunehmen, später auch Schüler mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Geplant ist die Schließung von 56 der 100 Förderschulen. Anlass für die Kritik Kaisers war ein Treffen mit Kommunalpolitikern der Linkspartei am Montagabend, wo diese ihrem Unmut über das Vorgehen bei den Förderschulen Luft machten.

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