NDR unter Billigflagge?

Ver.di: Sender arbeitet mit »Ausbeuterfirmen«

Arbeitet der Norddeutsche Rundfunk (NDR) »gerne mit Ausbeuterfirmen« zusammen, die ihre Leiharbeiter nach dem »Billigtarif christlicher Gewerkschaften« entlohnen? Diesen Vorwurf erhebt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Der NDR widerspricht.

Der Sender »leistet sich mit mindestens zwei Firmen ein Geschäftsverhältnis, mit dem über Jahre auf niedrigstem Niveau Film- und Fernsehschaffende an den NDR ausgeliehen wurden«, heißt es bei connex.av, der zu ver.di gehörenden »Interessenvertretung von Medienschaffenden«. Bis zu 10 000 Euro pro Jahr weniger als ihre Kollegen würden diese Leiharbeiter verdienen. Die Rechtsgrundlage laut connex: der Tarifvertrag der »CGZP-Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften« mit »Tarifverträgen auf Billigflaggenniveau«.

»Von den Kollegen höre ich, dass der NDR immer noch mit diesen Firmen zusammen a...


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