Neonazis nass gemacht

Protest gegen NPD am Berliner Karl-Liebknecht-Haus

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.

Viele hundert Menschen wendeten sich am Freitagabend am Berliner Karl-Liebknecht-Haus gegen eine Kundgebung der rechtsextremistischen NPD. Zum Anlass für ihren kleinen Aufmarsch mit nicht einmal 50 Teilnehmern hatten die Neonazis den Jahrestag der Unruhen in der DDR am 17. Juni 1953 genommen. Im Karl-Liebknecht-Haus hat die LINKE ihre Bundeszentrale.

Am Eingang dankte die LINKE-Bundesvorsitzende Gesine Lötzsch allen, die gekommen waren, um das Karl-Liebknecht-Haus zu verteidigen. Sie erinnerte, dass die NPD verboten werden müsste. Solange dies nicht geschehe, sei die Polizei leider gezwungen, solche Kundgebungen zu schützen. Zunächst war nicht hundertprozentig klar, ob die Neonazis überhaupt erscheinen. Wir warten mal und halten vorsorglich die Stellung, hieß es deshalb. »Kein Fußbreit den Faschisten«, verlangte der LINKE-Land...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.