Stinkefinger für Neonazis

Viele hunderte Menschen protestierten gegen nicht einmal 50 NPD-Leute am Karl-Liebknecht-Haus

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Parteimitglieder und andere Antifaschisten schützen die Zentrale der Sozialisten.

Von einer »unglaublichen Provokation« durch die NPD spricht die LINKE-Bundesvorsitzende Gesine Lötzsch am Eingang des Karl-Liebknecht-Hauses. Sie erinnert daran, dass die Faschisten dieses Gebäude 1933 gestürmt und in Horst-Wessel-Haus umbenannt hatten.

Ausgerechnet hier, an der einstigen Wirkungsstätte des von den Nazis ermordeten KPD-Vorsitzenden Ernst-Thälmann, marschiert am Freitagabend ein Häuflein der rechtsextremistischen NPD auf. Zunächst beziehen NPD-Chef Udo Voigt und ein Dutzend Anhänger hinter der Bundeszentrale der Sozialisten Position. Sie montieren Lautsprecher an einem Kleinbus, stellen ein Rednerpult auf und warten…

Derweil haben sich vor dem Karl-Liebknecht-Haus hunderte Mitarbeiter, Abgeordnete und weitere Antifaschisten versammelt, darunter Hans Coppi mit einer Fahne seiner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten und eine Frau mit einer Fahne der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP...


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