Freudenfeuer am Berg

Die Garmisch-Partenkirchener Olympiagegner sind erleichtert

Für die Olympiagegner ist er das, was Kati Witt für die Bewerbungsgesellschaft war: Die Vorzeigefigur. AXEL DOERING ist Kreisvorsitzender beim Bund Naturschutz Garmisch-Partenkirchen und Wortführer der NOlympia-Aktivisten. JIRKA GRAHL sprach gestern mit dem Förster aus Garmisch-Partenkirchen über das Münchner Olympia-Aus.

Frontmann der NOlympia-Bewegung: Förster Axel Doering in den heimischen Bergen

ND: Herr Doering, wo waren Sie, als in Durban über Olympia 2018 abgestimmt wurde?
Doering: Da waren wir zusammen mit Freunden gesessen im Tierheim in Garmisch-Partenkirchen. Wir waren so 60, 70 Leute, haben Beamer und Leinwand aufgestellt und unser eigenes Public Viewing veranstaltet – mit einem, Gott sei Dank, sehr angenehmen Ergebnis! Als Herr Rogge (IOC-Präsident – d. Red.) das Schild »Pyeongchang« hochhielt, haben wir die Arme hochgerissen. Es war der Schlusspunkt von drei, vier Jahren ehrenamtlicher Arbeit.

Wie bedeutsam war Ihr Widerstand dafür, dass München nicht gewählt wurde?
Es ist schwer einzuwerten, wie bedeutsam unser Widerstand war. Wir haben auf jeden Fall die Schwachpunkte dieser Bewerbung aufgezeigt – und sie war voller Schwachpunkte. Es ist ganz interessant, dass jetzt immer gesagt wird, das sei eine politische Entscheidung gewesen. Niemand kommt auf die Idee, dass die Münchner Bewerbung vielleicht nicht die beste ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.