Erst trampeln, dann tanzen

Fernseher, Discos und Kinos können auch mit Fahrrad-Dynamo-Strom betrieben werden – zumindest im Experiment

Die Nichtregierungsorganisation Greenpeace, eine Green Music Initiative und ein Unternehmen namens The Green Revolution betreiben Unterhaltungselektronik mit Muskelkraft basiertem Strom. Wer Fernsehen, Kino gucken oder Musik hören will, muss auf dem Fahrrad strampeln. Kölner und Berliner können das in den nächsten Tagen ausprobieren.

Am Anfang stand eine Firma in Ridgefield im US-Bundesstaat Connecticut: The Green Revolution, Inc. begann 2007, ein Trainings-Fahrrad für Fitnessstudios zu entwickeln, »das menschliche Anstrengung während einer Aerobic-Aktivität umwandelt in saubere, erneuerbare Energie«. Will meinen: Strampel Dich ordentlich ab, und Du hast Strom für den riesigen Fernseher vor Deiner Nase!

Mittlerweile ist die Idee über den Großen Teich geschwappt. Konkret nach Köln und Berlin. Am Rhein wollen sie nicht die Muckibude (»war gestern«) revolutionieren, sondern eine Alternative dazu schaffen. Das entsprechende Event ist ein Open-Air-Fahrrad-Kino namens »Radstrom«. Und es funktioniert laut Veranstaltern so: »12 Fahrräder, 24 Beine, ein Film läuft.« Ein Film pro Abend, um exakt zu sein. Und der Filmabende sind drei. Inhaltlich dreht sich alles um Radsport und erneuerbare Energien.

»So werden Ressourcen schonendes Verhalten, CO2-neutrale Stromerzeugung und S...




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