Der Mann aus der dritten Reihe

Die hessische SPD kürt ihren Spitzenkandidaten »TSG« und beginnt mit ihm früh ihren Wahlkampf

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Thorsten Schäfer-Gümbel, wegen fehlenden Charismas gerne als der »hessische Obama« verlacht, soll Ministerpräsident werden.

Nach zwölf langen Oppositionsjahren und bitteren Rückschlägen will die hessische SPD in die Landesregierung zurückkehren. Zwar wird die nächste Landtagswahl im Sechs-Millionen-Land zwischen Neckar, Rhein und Weser erst in über zwei Jahren stattfinden. Doch bei der offiziellen Kür ihres Partei- und Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel zum Spitzenkandidaten gönnen sich die Sozialdemokraten keinen weiteren Aufschub.

Dass der am Wochenende stattfindende Landesparteitag in Kassel »TSG«, wie Schäfer-Gümbel von vielen genannt wird, mit einem überwältigenden Ergebnis zum Spitzenkandidaten wählen wird, gilt als sicher, nachdem der Landesvorstand ihm einstimmig sein Vertrauen ausgesprochen hatte. Damit soll ein Prozess eingeleitet werden, der mit dem Einzug von »TSG« in die hessische Staatskanzlei Anfang 2014 erfolgreich enden soll. »Im Gegensatz zur CDU wissen wir, mit wem wir in den nächsten Landtagswahlkampf ziehen wollen«, sagte der...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.