DDR-Filme im Museum

Potsdam (epd). Das Potsdamer Filmmuseum stellt von Freitag an in einer neuen Ausstellung Amateurfilme aus der DDR vor. Allein in Brandenburg hätten Filmbegeisterte in ihrer Freizeit bis 1990 mehr als 1000 Filme geschaffen, von denen jedoch neben dem Frühwerk von Andreas Dresen nur wenige bekannt seien, teilte das Museum am Freitag in Potsdam mit.

Die Dokumentation »Amateurfilm in Brandenburg 1950-1990. Arbeit an der Wirklichkeit« wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv in Babelsberg und dem brandenburgischen Museumsverband erstellt. Mit Schmalfilmkameras und Projektoren sollen die technischen Möglichkeiten der Freizeitfilmer vorgeführt werden. Zwischen 1950 und 1990 seien in Brandenburg rund 120 Amateurfilmstudios und Amateurfilmer aktiv gewesen, die trotz politischer Kontrolle eigene Sichten vor allem auf das nähere soziale Umfeld entwickelten, hieß es. In einem Forschungsprojekt mit dem Museumsverband Brandenburg werden seit 2010 verschollene Amateur-Filme recherchiert und erschlossen.

Die Ausstellung ist bis 29. Januar 2012 dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Filmmuseum Potsdam zu sehen.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung