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Die ISBN ordnet die Bücherflut – doch was steckt hinter ihr?

  • Von Eckart Roloff
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit den Jahren waren die Bücherstapel zu hoch geworden und zu unübersichtlich, nicht nur zu Zeiten der Frankfurter Buchmesse. Karl Marx' »Kapital« war zwar immer zu haben, auch Thomas Manns »Felix Krull« und Goethes »Faust«, der Brockhaus ohnehin, die Bibel und Millionen anderer Bände - aber welche Ausgabe, welche Auflage, in welcher Sprache?

Zur klaren Identifikation wäre es doch gut und nötig, jedem Buch eine Nummer zu geben, dachten einige Fachleute. Dann ließen sich sämtliche Titel eindeutig zuordnen, und das sogar ohne lange Schreiberei für die Namen der Autoren und Herausgeber, für Auflage, Sprache, Bindeart, Jahr, Verlag und Verlagsort. Kunden, Bibliothekare und Buchhändler merken bis heute, wie praktisch das ist, wenn sie ein Buch bestellen. Es gibt sie mitterweile auch für e-books.

Um 1965 kam die Idee mit der Nummer in Großbritannien und anderswo auf. Einige Jahre später setzte sie sich durch, auc...


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