Warnung vor Altersarmut

  • Lesedauer: 1 Min.

Potsdam (dpa). Die Volkssolidarität in Brandenburg hat vor stark ansteigender Altersarmut im Land gewarnt. Die Problematik sei derzeit noch nicht so akut, werde sich in den kommenden Jahren aber stark verändern, sagte die Landesvorsitzende des Wohlfahrts- und Sozialverbandes, Irene Wolff-Molorciuc, Hier gehe es weniger um die, die bereits Rente beziehen, als die in fünf bis zehn Jahren in Pension gehen werden. Das betreffe vor allem Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien, Hartz-IV-Empfänger sowie Geringverdiener.

Die Volkssolidarität versuche mit neuen Angeboten auf diese Situation zu reagieren. »Wir bauen derzeit eine eigne Sozialberatung auf und helfen dabei, den Leuten zu sagen, welche Rechte sie haben«, so Wolff-Molorciuc. Am Samstag kommt der Wohlfahrts- und Sozialverband zur Landesdelegierten-Versammlung in Luckenwalde zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die »Zukunftsorientierung 2011-2015«. Der Verband plant, seine Betreuungs- und Beratungsangebote im Sozialbereich sowie in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe weiter auszubauen.

Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln

Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.