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  • nd-Serie: Nahaufnahme

Geheime Verschlusssache Bobsport

Im Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin werden die Schlitten der Olympiasieger gebaut

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In unserer Serie »Nahaufnahme« werfen nd-Reporter einen Blick hinter die Kulissen des Sports. Diesmal sah sich OLIVER HÄNDLER am FES, dem Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten, um, in dem zehn Tage vor Beginn der neuen Weltcupsaison im Bobsport Hochbetrieb herrscht. Seit 1965 werden in Berlin-Treptow hochwertige Sportgeräte entwickelt und gebaut. Unzählige WM-Titel und Olympiasiege haben hier ihren Ursprung.

Es kommt auf Millimeter an: Projektleiter Michael Nitsch an einem Bob-Rumpf.

Michael Nitsch ist gut gelaunt, sehr gut sogar: Er ist er zurück von den Ausscheidungsrennen der deutschen Bobsportler, und die sind vor dem Start der neuen Weltcupsaison zufrieden mit ihrem Material. Nitsch arbeitet als Projektleiter Bob am Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten - kurz FES. Ihm liegen keine Problemmeldungen vor. Ganz im Gegenteil: Es wurden Bahnrekorde gefahren. Nur Weltmeister Manuel Machata will noch ein Teil an seinem Zweier verändern. Welches? Das verrät keiner von beiden. Bobsport ist Geheimsache.

Wer das FES besucht und den schlichten Bau an der Spree in Berlin-Treptow betritt, kommt vom Flur aus in keinen Gang hinein. Jede Tür ist mit einem elektronischen Zahlenschloss gesichert. Zutritt nur für Insider. Bilder von Olympiasiegern mit Dankesgrüßen schmücken die Wände: Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, Radfahrer Robert Bartko, Bobpilotin Sandra Kiriasis. Die Medaillen hängen zu Hause bei d...


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