Castor-Transport erreicht Deutschland

Gewaltsame Zusammenstöße im Wendland

Der Atommüll-Zug hat Deutschland erreicht. Am Freitagmorgen ist er bei Saarbrücken über die Grenze gerollt. In mehreren Städten sind Proteste geplant, im Wendland setzte die Polizei Wasserwerfer gegen Demonstranten ein.

Die Polizei geht mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten einer Kundgebung am 24. November in Metzingen vor.
Die Polizei geht mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten einer Kundgebung am 24. November in Metzingen vor.

Saarbrücken (dpa/lrs/nd) - Der Castor-Transport ist in Deutschland. Der Zug mit hoch radioaktivem Atommüll aus Frankreich passierte nach Angaben der Polizei am Freitag zwischen Forbach und Saarbrücken die französisch-deutsche Grenze. Nach mehreren Stunden Pause in Neunkirchen setzte sich der Zug mit hoch radioaktivem Atommüll nach Angaben der Polizei am Freitagnachmittag wieder in Bewegung. Er fuhr Richtung Kaiserslautern.

Der Castor-Transport war nach einem eintägigen Zwischenstopp in Ostfrankreich wieder Richtung Deutschland gestartet. Los ging es am Mittwoch in Valognes in Frankreich. Der Zug hatte am Donnerstag in der lothringischen Gemeinde Rémilly rund 65 Autokilometer südwestlich von Saarbrücken zunächst eine Pause gemacht.

Teils gewaltsame Proteste

Kurz vor Neunkirchen wurden nach Angaben der südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen zwei Atomkraftgegner von den Gleisen gezogen. In Speyer begann eine Kundgebung von Ato...



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