Mein Bauernhof

Gemüse vom eigenen Bauern: Kunden beteiligen sich an Biohöfen

  • Irena Güttel, dpa
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Nicht nur bio, sondern auch regional sollen Obst und Gemüse für viele sein - umweltbewusste Verbraucher achten zunehmend darauf. Bei solidarischer Landwirtschaft können sich Kunden direkt an Höfen beteiligen. Bauer Thomas Kröger ernährt so rund 40 Familien.

Biologisch angebaute Kartoffeln aus Ägypten, Möhren aus Holland und Zwiebeln aus Argentinien. So ziemlich jeder Supermarkt bietet inzwischen eine große Auswahl an Biogemüse - und das über das ganze Jahr. Dafür legen mit Früchten beladene Schiffe, Flugzeuge und Lastwagen oft Tausende von Kilometern zurück. Umweltfreundlich sieht anders aus. Deshalb rückt der regionale Konsum wieder in den Fokus der Kunden: also Obst und Gemüse am besten vom Bauern um die Ecke. Dabei beteiligen sich manche direkt an den Bio-Bauernhöfen. Sie zahlen eine ausgemachte Summe an den Bauern und bekommen dafür Lebensmittel. »Solidarische Landwirtschaft« ist das Stichwort.

Thomas Kröger gehört zu den Landwirten, die das auf Solidarität basierende Modell anbieten. Auf dem Mirandahof in Sottrum, knapp 40 Kilometer von Bremen entfernt, bauen der 49-Jährige und seine Frau auf sieben Hektar Rüben, Kartoffeln, Kohl, Erdbeeren und andere heimische Lebensmittel an. 4...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.