Ein Mann, ein Computer und kein Geld

Die Kunst zu gewinnen - Moneyball von Bennett Miller

  • Von Alexandra Exter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Regisseure wechselten, die Drehbuchautoren auch, und natürlich gab es zur Besetzung der Hauptrollen mit jedem neuen Ansatz neue Überlegungen. »Moneyball« ist einer dieser Filme, die erst durch Larvenstadium und Verpuppung gehen mussten, um ihre Form zu finden. Ein Sachbuch und noch ein zweites, ein von beiden inspiriertes Drehbuch und noch mindestens zwei weitere, außerdem drei Regisseure, diverse Hauptdarsteller (einer davon für eine Rolle, die von der Verkörperung einer realen Person zu der einer auf dieser realen Person nur noch beruhenden, halb fiktiven Rolle mit einem neuen Namen wurde): Es gibt wenig, das sich hier nicht durch verschiedene Stadien des Projekts von eckig zu rund und vom semi-dokumentarischen in unverhohlenes Entertainment gewandelt hätte.

Entstanden ist bei dieser Prozedur ein Film, der unterhält, obwohl er lang ist, der zwei offizielle Drehbuchautoren ausweist, während ein dritter nur mehr für die Ausgangs...


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