Kabeldiebe behindern Afrikas ersten ICE

Weil das Geschäft mit Kupfer boomt, leiden die Passagiere des neuen Zugs

  • Von Armin Osmanovic
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Afrikas erster Hochgeschwindigkeitszug, der Gautrain, der seit Anfang August die südafrikanische Hauptstadt Pretoria mit der Wirtschaftsmetropole Johannesburg verbindet, kommt immer wieder unfreiwillig zum Stehen. Schuld sind Kabeldiebe, die es auf die Kupferverkabelung der Schnellbahnlinie abgesehen haben. Kaum drei Wochen in Betrieb kam es schon zweimal zu Unterbrechungen wegen Kabeldiebstahl. Beim letzten Vorfall war die Ursache der Diebstahl von 100 Meter Kupferkabel in einer Haltestelle.

Der Diebstahl von Kupfer hat sich in Südafrika zu einem riesigen Geschäft entwickelt. Der Schaden für die südafrikanische Wirtschaft geht in die Milliarden. Geschätzter Verlust: 10 Milliarden Rand pro Jahr (etwa 1 Milliarde Euro). Im Falle des Gautrains ist durch den Kupferdiebstahl und die Betriebsunterbrechung nicht nur der Betreiber der Leidtragende, auch viele andere Unternehme...


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