BVG-freier Sonnabend

15-stündiger Warnstreik legte Berlin nicht lahm / Heute nächste Verhandlungsrunde

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am meisten getroffen hat der Warnstreik bei der BVG offenbar die Einzelhändler. »Eigentlich kann ich den Laden dicht machen, klagte am Sonnabend eine Brötchenverkäuferin im Bahnhof Alex. Die S-Bahn fuhr zwar, »aber es fehlen die Umsteiger zu U- und Straßenbahn«, ärgerte sie sich. Gravierende Auswirkungen mit Umsatzeinbußen zwischen 20 bis 40 Prozent für seine Branche konstatierte Nils Busch-Petersen. der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, und warf der Gewerkschaft ver.di »Geiselnahme der Stadt« vor.

Ganz so schlimm, wie von manchen befürchtet, war es dann aber längst nicht gekommen. Kein Chaos oder gar Verkehrskollaps in der Stadt, obwohl zwischen 4 und 19 Uhr weder U- noch Straßenbahnen und nur vereinzelte Busse fuhren. In den S-Bahnen als Ersatzvariante gab es sogar noch Sitzplätze zu ergattern, erst am Nachmittag wurde es vor allem in den Bahnen Richtung Olympiastadion eng. Die mehr als 70 000 Hertha-...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.