Streiks und Betriebsbesetzungen

Britische Gewerkschaften machen mobil gegen Regierungspläne

  • Von Christian Bunke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Britische Gewerkschaften planen erneut eine große Streikaktion im öffentlichen Dienst. Sie wollen gegen die Rentenkürzungspläne der Regierung protestieren. In der größten Gewerkschaft des Sektors brodelt es. Die UNISON hat ein Stillhalteabkommen mit der Regierung abgeschlossen. Auch in der Wirtschaft steigt die Schlagzahl im Arbeitskampf.

Der Kampf geht weiter. Mit einem gemeinsamen Streiktag am 28. März wollen britische Gewerkschaften einen nächsten Höhepunkt im Kampf gegen die von der Regierung geplanten Rentenkürzungen im öffentlichen Dienst setzen. Es wird mit rund 600 000 Beteiligten gerechnet. Für diesen Streik halten die Gewerkschaft für Staatsangestellte PCS, die Lehrergewerkschaft NUT und die Gewerkschaft für Lehrende an Colleges und Universitäten UCU derzeit Umfragen an der Basis ab. Außerdem wollen sich die in Nordirland aktive Gewerkschaft NIPSA und die Feuerwehrgewerkschaft FBU an dem Streik beteiligen.

Aber dieser wird Streik kleiner als der vom 30. November, das scheint schon jetzt klar. Denn UNISON, die größte Gewerkschaft im öffentlichen Dienst, will nicht mitmachen, weil sie ein Rahmenabkommen mit der Regierung unterschrieben hat. Dieses sieht Verhandlungen im Austausch für das Stillhalten der Gewerkschaft vor. In dem Abkommen ist auch abgesteckt, ...


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