Klage gegen Gasag
(dpa). Zwei große Erdgasanbieter sollen seit 1999 Preise und Absatzmengen in Ostdeutschland abgesprochen haben. Der verzwickte Fall dürfte bald vor dem Berliner Landgericht aufgerollt werden. Die Berliner Gaswerke AG (Gasag) bestätigte am Montag eine Klage gegen das Unternehmen. Diese richtet sich gegen eine außergerichtliche Einigung der Gasag mit dem französischen Konzern GDF Suez vom Oktober 2011. Dabei wurden der Gasag nach einem Bericht des Magazins »Der Spiegel« günstigere Gaslieferbedingungen eingeräumt als zuvor vereinbart. Im Gegenzug habe das Gasag-Management auf größere Schadensersatzansprüche verzichtet.
Andere Zeitungen gehören Millionären. Wir gehören Menschen wie Ihnen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.
Dank der Unterstützung unserer Community können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen ins Licht rücken, die sonst im Schatten bleiben
→ Stimmen Raum geben, die oft zum Schweigen gebracht werden
→ Desinformation mit Fakten begegnen
→ linke Perspektiven stärken und vertiefen
Mit »Freiwillig zahlen« tragen Sie solidarisch zur Finanzierung unserer Zeitung bei. Damit nd.bleibt.