Bedauern der Wahlkämpfer

In Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen muss die LINKE nun ohne die Vorsitzende um den Wiedereinzug in die Landtage kämpfen

  • Dieter Hanisch und Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gesine Lötzschs Rücktritt kommt, wie es im Politikersprech heißt, zur Unzeit - gerade für Wahlkämpfer. Doch die zeigen Verständnis für die Entscheidung.

»Wir wünschen Gesine Lötzsch und ihrem Mann viel Kraft«, sagte Katharina Schwabedissen, Spitzenkandidatin der NRW-LINKEN für die Landtagswahl am 13. Mai. »Wir werden sie auch im Wahlkampf vermissen«, so die Co-Landessprecherin. »Gesine Lötzsch wird uns fehlen, wir hätten sie gerne in NRW begrüßt«, betonte auch Wahlkampfleiter Hubertus Zdebel. Lötzsch habe die NRW-LINKE in der Vergangenheit »immer großartig unterstützt«. Gleichwohl verdiene Lötzschs Entscheidungen, »bei ihrem Mann zu sein«, Respekt.

Zdebel bedankte sich gestern im Zusammenhang mit Lötzschs Rückzug bei der Bundespartei für die »massive Unterstützung« im NRW-Wahlkampf. Bundesprominenz wie Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine, Gregor Gysi und Klaus Ernst würden in den nächsten Wochen über 30 Wahlkampfveranstaltungen absolvieren. Zugleich wandte Zdebel sich - wie auch andere LINKE-Politiker - gegen mögliche Personaldebatten zum jetzigen Zeitpunkt. »Nach den Wahlkämpfen i...


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