Kartellamt senkt Wasserpreise

Einsparung von 254 Millionen Euro für die Jahre 2012 bis 2015 verfügt

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Es ist ein Paukenschlag im Streit ums Wasser. »Wir haben den Berliner Wasserbetrieben am Morgen die Preissenkungsverfügung zugefaxt«, sagt der Sprecher des Bundeskartellamts, Kay Weidner. Seit Dienstagmorgen steht fest: Wegen missbräuchlich überhöhter Trinkwasserpreise ordnet das Bundeskartellamt an, dass die »abgabenbereinigten Erlöse aus der Versorgung mit Trinkwasser in Berlin für das Jahr 2012 um 18 Prozent und für die Jahre 2013 bis 2015 um durchschnittlich 17 Prozent« gesenkt werden müssen. – Im Vergleich zu 2011.

»Für den Zeittraum von 2012 bis 2015 müssen die Berliner Wasserbetriebe ihre Erlöse um insgesamt zirka 254 Millionen Euro absenken«, erklärt der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Diese Maßnahme solle den Berliner Wasserkunden, also allen Haushalts- und Industriekunden unmittelbar zugutekommen, so Mundt. Damit die Preissenkung möglichst schnell bei den Kunden ankommt, legte das Bundeskartellamt eine »soforti...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.