»Grips« für Benachteiligte

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(dpa). Um auch Schulen mit vielen finanziell benachteiligten Schülern einen regelmäßigen Theaterbesuch zu ermöglichen, startet das Berliner Grips Theater mit diesem Schuljahr das Modellprojekt »Grips Fieber«. Sponsoren bezahlen dabei unbürokratisch die Karten für Schüler, deren Eltern sich auch den ermäßigten Eintritt nicht leisten können. Die Schulen verpflichten sich in der dreijährigen Kooperation umgekehrt dazu, mit allen Schülern eine Aufführung pro Jahr zu besuchen. 22 Schulen seien bereits im Boot, teilte das Theater am Dienstag mit.

Etwa zehn weitere Schulen können sich noch vom »Grips Fieber« anstecken lassen. »Wer zuerst kommt, mahlt zuerst«, sagte Grips-Sprecherin Anja Kraus. Vor allem Grundschulen hätten sich bislang angemeldet. Laut Stefan Fischer-Fels, künstlerischer Leiter der Bühne, sind die Gasag und die Berliner Investitionsbank unter den Sponsoren.

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