Visite mit Wendlandfahne

Katja Kipping machte auf Sommertour Station in Gorleben - zum heißen Protestspaziergang

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im Januar 2013 wird in Niedersachsen gewählt. Da führt keine Sommertour an dem Bundesland vorbei. Der Vorsitzende der LINKEN Bernd Riexinger, der im Juli aufbrach, hatte den Staffelstab in Hannover an Kovorsitzende Katja Kipping übergeben, am Sonntag machte diese in Gorleben Station.

Nur drei hartgesottene Atomkraftgegner hocken auf einer Bretterbank am Castor-Zwischenlager Gorleben. Sie trotzen den 33 Grad im Schatten an diesem bislang heißesten Tag des Jahres. Gleich beginnt der allwöchentliche Sonntagsspaziergang. Er führt um das nahe Endlager-Erkundungsbergwerk, ist Protest gegen weitere Untersuchungen im Salzstock. Der ist nach Überzeugung namhafter Wissenschaftler als Grabstätte für hoch radioaktiven Müll ungeeignet.

»Bei der Hitze werden nur wenige mitspazieren«, befürchten die Widerständler auf der Bank. Doch die Wenigen, die nach und nach eintrudeln, bekommen Unterstützung. Von Mitgliedern der Linkspartei. Allen voran deren Kovorsitzende Katja Kipping. Sie ist auf politischer Sommertour. Aus dem Auto zieht sie eine grüne Fahne mit Sonne in der Mitte, Zeichen der »Freien Republik Wendland«. Tapfer trägt die Parteichefin das Tuch durch den heißen Mittag. Mit dabei sind Bundestagskolleginnen: Johanna Voß...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.