»Wir müssen missionieren«

Simon Rattle ist seit zehn Jahren in Berlin

(dpa). Der Lockenkopf ist etwas schütter geworden, der Frack sitzt wie eh und je - auf dem wohl begehrtesten Platz der Klassikwelt hat sich Sir Simon Rattle in zehn Jahren äußerlich nur wenig verändert. Als er am 7. September 2002 seine Stelle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker antrat, gehörte die jugendliche Ausstrahlung zum Kalkül hinter der Wahl durch die Musiker. Nach dem Bewahrer Claudio Abbado sollte der coole Brite das Orchester fit machen für das 21. Jahrhundert.

Die Rechnung ging auf: Ob Peking oder New York - das Orchester kann sich vor Anfragen kaum retten. »Wir können alle Wünsche gar nicht erfüllen«, sagt Orchestervorstand Peter Riegel...


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