Dialog um die Rente: ein Bündnis von unten

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
„Rentenkonzept entzweit SPD", titelte am Montagabend eine Nachrichtenagentur. „SPD rückt bei Rente zusammen", schrieb eine andere. Beides ist ein bisschen richtig. Denn mit den Nachbesserungen Sigmar Gabriels am Konzept der SPD für Korrekturen an der Alterssicherung sind einerseits die Gewerkschaften schon ganz zufrieden. IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban, ein erklärter Linker, nannte eineabschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren einen „wichtigen Schritte in die richtige Richtung", der Vorsitzende der IG Bau, Klaus Wiesehügel, glaubt sogar, damit verliere „der Alptraum Rente mit 67 für viele ihren Schrecken".

Für viele allerdings auch nicht, weshalb die SPD-Linke zunächst weiter bei ihrer Ablehnung des SPD-Rentenkonzepts bleibt. „Gerade für Frauen wird dadurch nichts erreicht", zitiert die „Berliner Zeitung" den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Klaus Barthel. Sein Vorgänger Ottmar Schreiner verwies...


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