Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Fragezeichen um Schwedenpavillon in Wanns

  • Lesedauer: 1 Min.

(ND-Kollewe). Gestern abend zogen Beschäftigte des „Schwedenpavillons“, so wird das vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betriebene Fachkrankenhaus für Geriatrie in Wannsee genannt, nach Schöneberg. Hier tagte der ASB-Landesausschuß, um über die Zukunft der 223 Pflegebetten und das Schicksal von 170 Beschäftigten in Wannsee zu entscheiden. Der ASB will per 30. Juni 1996 schließen, die Beschäftigten haben dagegen protestiert. Weil es eine Lösung gibt.

Das Fachkrankenhaus soll zwar nach dem Bettenbedarfsplan seine Funktion aufgeben. Es kann aber als Pflegee.inricjtjt.ung erhalten -. bleiben. ÖTV und die Senatsverwaltungen für Gesundheit und Soziales kamen darin überein. Bereits am 6. November wurden vom Senat die nötigen Mittel zur Umwidmung der Betten für einen Zeitraum von fünf Jahren zugesagt. Für einen Sozialplan im Falle der Schließung stehen jedoch kei-

1 hfiroit

Bislang verstehen weder die Mitarbeiter noch die Verwaltungen, warum der ASB den Abbau von 20 Prozent seiner in Berlin zur Verfügung gestellten Arbeitsplätze beschließen will. Vielleicht werde eine lukrativere Verwendung des Grundstücks und der Gebäude beabsichtigt, meinte Kurt Lange, Berlins ÖTV-Chef.

Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn.

Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen sichtbar machen, die sonst untergehen
→ Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden
→ Desinformation Fakten entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und vertiefen

Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.