Aufbruch in Grünau

Ortsverein will Schandflecken zu Leibe rücken

  • Von Wolfgang Carst
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.
»Bauherrengespräch« heißt das Zauberwort, mit dem engagierte Bürger des Ortsteils Grünau ihren Kiez wieder voranbringen wollen. Dabei geht es zum Beispiel um die Sanierung von seit Jahren dem Verfall preisgegebenen Bauten, die einst das Gesicht Grünaus prägten: die Gaststätten »Gesellschaftshaus« und »Riviera«, Bootshäuser entlang der Regattastrecke, wie das ehemalige jüdische Bootshaus »Undine«, aber auch um markante Knotenpunkte, die sich zum Teil in einem jämmerlichen Zustand befinden - so der Vorplatz des S-Bahnhofes, die Kreuzung Wassersportallee/ Regattastraße. Unter dem Dach des Ortsvereins Grünau fanden sich Baufachleute, Stadtplaner, Juristen und andere Interessierte zusammen, um nach und nach die Schandflecken am Dahme-Ufer zu beseitigen. Sie wollen mit Grundstückseigentümern sprechen, um deren Interessen kennen zu lernen und gegebenenfalls Hilfe anzubieten. Mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und mit den Einwohnern von Grünau soll ein Grundstücksentwicklungskonzept abgestimmt werden. Investoren werden gesucht, die sich für die Wiederherstellung Grünaus als Vorzeigeort engagieren. Die »Bauherrengespräche« finden meist im Bürgerhaus in der Regattastraße 141 statt. Diese Begegnungsstätte wird seit kurzem in Trägerschaft des Ortsvereins geführt. Das Kulturamt des Bezirks bezahlt zwar weiter die Miete für Grundstück und Gebäude, aber für die Betriebskosten und die Aufwendungen für ...

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